Neubau und Modernisierung
Ältere Heizungsanlagen arbeiten häufig weniger effizient und verursachen höhere Energiekosten. Eine Erneuerung der Heizungsanlage kann den Energieverbrauch und damit die Kosten erheblich reduzieren. Unsere erfahrenen Heizungsbauer beraten Sie gerne. Wir planen und realisieren Heizungsanlagen nach Ihren Bedürfnissen, ob im Neubau oder im Bestand. Dabei berücksichtigen wir sowohl die baulichen Gegebenheiten als auch Ihre individuellen Anforderungen an Komfort, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Sinne der Umwelt.
Reparatur und Instandsetzung
Defekte der Verschleiß an Heizungsanlagen sollten zeitnah behoben werden, um Ausfälle und Folgeschäden zu vermeiden. Wir übernehmen die fachgerechte Reparatur von Heizungsanlagen, tauschen defekte Komponenten aus und stellen die zuverlässige Funktion Ihrer Heiztechnik schnellstmöglich wieder her.
Bei akuten Ausfällen sind wir mit unserem Heizungsnotdienst für Groß- und Gewerbekunden im Umkreis von 50 Kilometern rund um Mainz für Sie im Einsatz und unterstützen Sie schnell und zuverlässig.
Wartung und Service
Um Schäden vorausschauend vorzubeugen wird für die meisten Heizsysteme eine jährliche Wartung empfohlen. Diese trägt dazu bei, die Betriebssicherheit, Effizienz und Lebensdauer der Anlage langfristig zu erhalten. Bei Abschluss eines Wartungsvertrags sparen Sie 20% auf die Wartungskosten und werden regelmäßig an den nächsten Wartungstermin erinnert. Im Rahmen der Wartung erkennen wir möglichen Optimierungsbedarf, empfehlen geeignete Folgearbeiten und führen bei Bedarf beispielsweise einen hydraulischen Abgleich durch.
Übersicht über verschiedene Heizungstypen
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Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe ist ein modernes und hocheffizientes Heizsystem, welches die in der Umwelt gespeicherte Wärme in nutzbare thermische Energie für Heizung und Warmwasser umwandelt. Anders als bei Öl- oder Gasheizungen, bei denen Energie durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugt wird, bezieht die Wärmepumpe bis zu 80% Ihrer Energie aus der Umweltwärme. Dies kann über die Außenluft (Luft-Wasser-Wärmepumpe), das Erdreich (Sole-Wasser-Wärmepumpe) oder über das Grundwasser (Wasser-Wasser-Wärmepumpe) erfolgen. Der Betrieb einer Wärmepumpe benötigt zusätzlich Strom. Wird dieser durch die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage zugeführt, ist es möglich, die Wärmepumpe klimaneutral zu betreiben.
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Pelletheizung
Eine Pelletheizung nutzt Holzpellets aus gepressten Sägespänen und Holzresten und erzeugt Energie durch deren Verbrennung. Die CO₂-Bilanz ist im Vergleich zur klassischen Öl- oder Gasheizung deutlich geringer, da statt fossiler Rohstoffe Holz als nachwachsender Rohstoff genutzt wird. Verwendet werden Nebenprodukte aus der holzverarbeitenden Industrie, welche z.B. in Sägewerken und Schreinereien anfallen. Die Pellets werden in einem Pelletspeicher aufbewahrt und bei Bedarf über eine Anlage automatisiert dem Heizkessel zugeführt. Somit ist kein manueller Aufwand zum Nachlegen von Brennstoff nötig. Ein Pufferspeicher bewahrt zudem ungenutzte Wärme für den späteren Einsatz auf. Das Nachfüllen der Brennstoffvorräte ist etwa einmal im Jahr notwendig. Etwas häufiger muss die entstandene Asche entleert werden.
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Brennstoffzellenheizung
Die Brennstoffzellenheizung erzeugt Wärme und Strom mithilfe von Wasserstoff. Die Energieerzeugung funktioniert nicht über Verbrennung, sondern über einen chemischen Prozess, der sogenannten kalten Verbrennung. Dabei wird aus Erdgas oder Biomethan Wasserstoff gewonnen, welcher dann in einer Brennstoffzelle mit Sauerstoff reagiert. Mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird die Wärme für Heizung- und Warmwasser als auch zur Kälteproduktion sowie zur elektrischen Stromerzeugung genutzt. Dieses Vorgehen ist besonders effizient. Für den Einsatz einer Brennstoffzellenheizung ist es nötig, dass das Gebäude ans Gasnetz angeschlossen ist.
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Brennwertheizung (Gas & Öl)
Klassische Gas- und Ölheizungen erzeugen Wärme durch die Verbrennung von Erdgas bzw. Heizöl. Die grundlegende Technologie ist bereits seit 200 Jahren im Einsatz und wurde im Laufe der Zeit ständig weiterentwickelt. Moderne Heizsysteme nutzen zusätzlich die Wärme aus den Abgasen und arbeiten dadurch gegenüber alter Heizsysteme besonders effizient, mit Wirkungsgraden von bis zu 98%. Die erzeugte Wärme wird über einen Heizkessel an das Heizsystem und die Warmwasserbereitung abgegeben. Während Gasheizungen an das Gasnetz angeschlossen werden, benötigen Ölheizungen einen Heizöltank zur Brennstofflagerung. Beide Systeme sind aufgrund der Nutzung fossile Energieträger mit CO₂-Emissionen verbunden.
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Blockheizkraftwerk
Ein Blockheizkraftwerk erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Herzstück der Anlage ist ein Verbrennungsmotor, der je nach Ausführung mit Erdgas, Erdöl oder Holz betrieben wird und einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Die dabei entstehende Abwärme wird für die Heizung und zur Warmwasserbereitung genutzt. Es können effiziente Wirkungsgrade von bis zu 90% erreicht werden. Ein BHKW lohnt sich dann, wenn ganzjährig ein hoher Wärme- und Strombedarf besteht, beispielsweise in Mehrfamilienhäusern, Gewerbebetrieben und öffentlichen Gebäuden.
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Fernwärme
Bei der Fernwärme wird Energie aus externen Wärmequellen über ein unterirdisches Rohrleitungssystem zum Haus geführt und dort über eine sogenannte Fernwärme-Übergabestation verfügbar gemacht. Die Voraussetzung dafür ist, dass das Gebäude bereits an das Fernwärmenetz angeschlossen ist, dieses also im entsprechenden Gebiet ausgebaut ist. Angeschlossene Gebäude benötigen also keine eigene Heizungsanlage. Die nicht genutzte Wärme wird in einem Wärmespeicher gespeichert. Als Wärmequellen dienen zum Beispiel Heizkraftwerke und die Abwärme aus Industrieprozessen, Abwasseraufbereitung, Müllverbrennung und Solarthermie.
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Solarthermie
Eine Solarthermie-Anlage nutzt die Strahlungsenergie der Sonne zur Warmwasserbereitung und Unterstützung der Heizung. Solarkollektoren auf dem Dach nehmen die Sonnenwärme auf und übertragen sie an eine Solarflüssigkeit im Inneren. Im Heizungsraum sorgt eine Umwälzpumpe sorgt dafür, dass die Solarflüssigkeit zirkuliert, welche die Wärme dann an einen Warmwasser- oder Pufferspeicher abgibt. Da das Energieangebot der Sonne schwankt, wird sie in der Regel mit einem anderen Heizsystem, wie einer Wärmepumpe oder einer Gasheizung, kombiniert. Voraussetzungen für den Einbau sind ausreichend geeignete Dachflächen mit guter Sonneneinstrahlung.
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Hybridheizung
Werden zwei unterschiedliche Wärmeerzeuger kombiniert, beispielsweise eine Wärmepumpe mit einer Gas- oder Ölbrennwertheizung, so ist die Rede von einer Hybridheizung. Das Heizsystem nutzt je nach Außentemperatur und Wärmebedarf automatisch die jeweils effizienteste Energiequelle. Dadurch lassen sich Energiekosten senken und der Anteil erneuerbarer Energien erhöhen. Hybridheizungen eignen sich insbesondere für Modernisierungen, bei denen eine vollständige Umstellung zunächst nicht möglich oder wirtschaftlich ist.
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Fußbodenheizung
Eine Fußbodenheizung verteilt die Wärme über ein Rohrsystem im Fußboden gleichmäßig über die gesamte Bodenfläche und sorgt so für ein angenehmes Raumklima. Im Gegensatz zu klassischen Heizungen arbeitet sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen und eignet sich daher eignet sich daher besonders für den Betrieb mit energieeffizienten Heizsystemen wie Wärmepumpen. Ob eine Nachrüstung in Ihrem Bestandsgebäude möglich ist, hängt von den baulichen Gegebenheiten ab. Wir planen und verlegen Ihre Fußbodenheizung nach individuellen Ansprüchen und beraten Sie gerne.
Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Wie lange dauert eine Heizungserneuerung?
Die Dauer hängt von der Heizungsart und dem Umfang der Arbeiten ab. Der Austausch einer bestehenden Heizungsanlage ist häufig innerhalb von 1 - 5 Werktagen möglich. Müssen zusätzlich Rohrleitungen angepasst, Heizkörper erneuert oder umfangreiche Umbauten durchgeführt werden, kann das Projekt entsprechend mehr Zeit in Anspruch nehmen. Den voraussichtlichen Zeitrahmen stimmen wir im Vorfeld transparent mit Ihnen ab.
Ist eine Wärmepumpe für Bestandsgebäude geeignet?
Für die Nachrüstung einer Wärmepumpe im Bestand müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Dazu gehört unter anderem eine ausreichend gute Gebäudedämmung, um die effiziente Arbeit der Wärmepumpe durch niedrige Vorlauftemperaturen zu gewährleisten. Weiterhin muss ein geeigneter Aufstellort für die Außeneinheit vorhanden sein, welcher genug Platz bietet sowie den Lärmschutz beachtet. Besonders eine unzureichende Dämmung kann im Altbau dazu führen, dass der Betrieb der Wärmepumpe hohe Stromkosten verursacht und dadurch unwirtschaftlich wird.
Gerne prüfen wir Ihr Gebäude bei einem Vor-Ort-Termin und beraten Sie dazu, ob die Nachrüstung einer Wärmepumpe bei Ihnen sinnvoll ist.
Kann eine Wärmepumpe gleichzeitig als Klimaanlage fungieren?
Ja, viele Luft-Wasser- und insbesondere Luft-Luft-Wärmepumpen können neben dem Heizen auch zum Kühlen genutzt werden. Voraussetzung ist, dass die Wärmepumpe über eine entsprechende Kühlfunktion verfügt und das Heiz- bzw. Kühlsystem dafür ausgelegt ist.
Welche Heizungsart ist am nachhaltigsten?
Das hängt von den baulichen Gegebenheiten und der verfügbaren Energieversorgung ab. Wärmepumpen, Pelletheizungen und Fernwärme zählen zu den nachhaltigsten Heizsystemen. Wärmepumpen nutzen Umweltwärme, Pelletheizungen arbeiten mit dem nachwachsenden Brennstoff Holz und Fernwärme kann – je nach Versorgungsnetz – einen hohen Anteil erneuerbarer Energien oder Abwärme nutzen. Welche Lösung für Ihr Gebäude am besten geeignet ist, beraten wir gerne gemeinsam mit Ihnen.
Was ist ein hydraulischer Abgleich?
Beim hydraulischen Abgleich werden die Volumenströme der Heizkörper oder Heizkreise aufeinander abgestimmt, sodass sich das Heizungswasser gleichmäßig im gesamten Heizsystem verteilt. Dadurch erhalten alle Heizkörper oder Heizkreise genau die benötigte Wärmemenge. Das verbessert die Energieeffizienz, erhöht den Heizkomfort und kann den Energieverbrauch senken.
Wir prüfen für Sie, ob ein hydraulischer Abgleich sinnvoll ist und führen diesen fachgerecht durch.
Bieten Sie einen Heizungs-Notdienst an?
Ja, bei dringenden Notfällen stehen wir für Groß- und Gewerbekunden im Umkreis von 50km um Mainz rund um die Uhr zur Verfügung. Einen Notdienst für Privatkunden können wir leider nicht anbieten.
Kann jedes Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen werden?
Nein. Ein Anschluss ist nur möglich, wenn ein Fernwärmenetz in Ihrer Straße oder Ihrem Versorgungsgebiet vorhanden ist. Ob ein Anschluss realisierbar ist, hängt zudem von den technischen Voraussetzungen des Gebäudes und den Vorgaben des örtlichen Fernwärmeversorgers ab.
Ist eine Pelletheizung für mein Gebäude geeignet?
Eine Pelletheizung benötigt ausreichend Platz für den Heizkessel und die Pelletlagerung sowie einen geeigneten Schornstein. Zudem sollte eine Zufahrt für die Pelletlieferung vorhanden sein. Gerne prüfen wir vor Ort, ob die baulichen Voraussetzungen für den Einbau erfüllt sind.
Was gehört alles zu einer Heizungswartung?
Die Schritte einer Heizungswartung sind abhängig von der Art der Heizung.
Je nachdem umfasst eine Wartung unter anderem:
Kontrolle der Regelungsfunktionen
Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen
Reinigung des Wärmeerzeugers (je nach Heizungssystem)
Reinigung des Brenners (bei Verbrennungsanlagen)
Austausch von Verbrauchs- und Verschleißteilen
Messung der Abgaswerte (bei Verbrennungsanlagen)
Prüfung der Gasleitung bzw. Ölleitung (falls zutreffend)
Funktionsprüfung der Heizungsanlage
Erstellung eines Wartungsprotokolls
Empfehlung für Folgemaßnahmen
Wir planen Ihren Heizungs-Umbau!
Planen Sie eine Heizungsmodernisierung oder sind Sie noch nicht sicher, welche Anlage für Sie geeignet ist? Wir unterstützen Sie gerne! Kommen Sie einfach auf uns zu und beschreiben Sie kurz Ihr Projekt oder Anliegen. Wir setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung und erstellen auf Wunsch ein unverbindliches Angebot.